Konserven sind in vielen Haushalten ein Grundnahrungsmittel und bieten eine lange Haltbarkeit und Bequemlichkeit. Allerdings kann es verwirrend sein, die auf Dosen aufgedruckten Daten zu verstehen. Im Gegensatz zu standardisierten Ablaufdaten verwenden viele Hersteller codierte Systeme, die entschlüsselt werden müssen. Hier erfahren Sie, wie Sie diese Codes lesen, um sicherzustellen, dass Ihre Konserven frisch und sicher für den Verzehr sind.

Das Problem verstehen: Kein universelles System

Das Erste, was Sie wissen müssen, ist, dass es keinen einheitlichen Standard für die Datierung von Konserven gibt. Während einige Dosen ein klares Verfallsdatum haben, verlassen sich viele auf Codes, die je nach Hersteller variieren. Aufgrund dieser Inkonsistenz ist es wichtig, die häufig verwendeten Muster zu verstehen.

Der Mangel an Standardisierung ist nicht willkürlich. Es ergibt sich aus unterschiedlichen Produktionszyklen, Bestandsverwaltungspraktiken und proprietären Trackingsystemen. Das bedeutet, dass Verbraucher proaktiv verstehen müssen, wie jede Marke ihre Produkte datiert.

So kodieren Hersteller Dosen

Die meisten Hersteller verwenden eine Kombination aus Zahlen und Buchstaben, um den Monat, den Tag und das Jahr der Produktion anzugeben. Hier ist eine Aufschlüsselung der gängigsten Methoden:

  • Zahlen 1-9 für Monate: Oft stellt die erste Ziffer den Monat dar – 1 für Januar, 2 für Februar usw. bis 9 für September.
  • Buchstaben für Monate: Der Buchstabe „O“ steht normalerweise für Oktober, „N“ für November und „D“ für Dezember. Einige Marken weisen jedem Monat Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge (A-L) zu, dies kann jedoch mehrdeutig sein, da „D“ auch April bedeuten könnte.
  • Zweistelliger Tag, einstelliges Jahr: Nach dem Monat finden Sie häufig eine zweistellige Zahl für den Tag und eine einzelne Ziffer für das Jahr (z. B. „1“ für 2021, „2“ für 2022).

Julianische Daten entschlüsseln

Einige Hersteller verwenden Julianische Daten, die den Tag des Jahres darstellen. Der 1. Januar ist der 1., der 10. Februar ist der 41. und so weiter. Wenn die Zahlen nicht mit den Standardformaten Monat/Tag/Jahr übereinstimmen, könnte dies am verwendeten System liegen.

Was tun, wenn Sie es nicht herausfinden können?

Wenn Sie sich bezüglich des Codes nicht sicher sind, wenden Sie sich an den Hersteller. Die meisten Unternehmen stellen für Fragen eine gebührenfreie Nummer oder Website zur Verfügung.

„Die meisten Hersteller bieten eine Telefonnummer oder Website für Verbraucher an, wenn sie Fragen zum Ablaufdatum ihrer Produkte haben.“

Sicherheit und Lagerung

Konserven bleiben in der Regel zwei Jahre ab Kaufdatum sicher, auch wenn der Code nicht lesbar ist. Auch die richtige Lagerung ist entscheidend: Bewahren Sie die Dosen an einem kühlen, trockenen Ort auf – idealerweise nicht wärmer als 25 °C –, um die Frische zu maximieren. Die Canned Food Alliance empfiehlt diese Temperatur für eine optimale Konservierung.

Schlüssel zum Mitnehmen

Die Entschlüsselung von Datteln aus Dosenlebensmitteln erfordert das Verständnis, dass es kein einheitliches System gibt. Indem Sie gängige Codierungsmuster erkennen und Herstellerressourcen nutzen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Konserven frisch und sicher zu verzehren sind.


Quellen: