Du gibst deinem Schweiß die Schuld. Es scheint offensichtlich. Sie haben etwa 2,6 Millionen Schweißdrüsen. Sie können täglich einen halben Liter Flüssigkeit abpumpen. Diese Zahl zählt nicht einmal die Trainingstage. Dennoch riechen Babys nie.

Wann beginnt der Gestank?

Um das zu beantworten, muss man sich den wahren Schuldigen ansehen. Es ist nicht der Schweiß selbst. Es sind die Bakterien, die auf Ihrer Haut leben. Diese Mikroben ernähren sich von einer bestimmten Art von Schweiß. Erst nach der Pubertät beginnt Ihr Körper mit der Produktion dieses Treibstoffs.

Der menschliche Körper verfügt über zwei unterschiedliche Kühlsysteme. Einer hält dich davon ab, lebendig zu kochen. Der andere erzeugt Geruch.

Die zwei Arten von Schweißdrüsen

Ihre ekkrinen Drüsen sind überall. Sie scheiden Schweiß aus, der hauptsächlich aus Wasser und Salz besteht. Das ist Ihre Klimaanlage. Wenn die Flüssigkeit verdunstet, sinkt Ihre Körpertemperatur. Babys nutzen diese Drüsen, um kühl zu bleiben. Sie sind von Geburt an aktiv.

Dann gibt es noch die apokrinen Drüsen. Diese sitzen in den Haarfollikeln. Sie geben eine dickere Flüssigkeit ab. Dieser Schweiß enthält Fettsäuren und Proteine. Es ist nicht zum Kühlen konzipiert.

Diese Drüsen werden bei Stress aktiviert. Emotionaler Stress löst sie aus. Körperlicher Stress löst sie aus. Ebenso körperliche und sexuelle Erregung.

Bakterien lieben diese Mischung. Sie bauen die Proteine ​​und Fette ab. Die Nebenprodukte dieser Verdauung verursachen Körpergeruch.

Wann verändert die Pubertät alles?

Sie werden mit apokrinen Drüsen geboren. Sie sitzen einfach da und ruhen. Sie schalten sich erst in der Pubertät ein.

Der Zeitpunkt variiert. Es ist je nach Geschlecht unterschiedlich. Es ist je nach Rasse unterschiedlich. Bei Mädchen beginnt die Pubertät typischerweise im Alter zwischen neun und dreizehn Jahren. Bei Jungen treten Veränderungen normalerweise im Alter zwischen zehn und vierzehn Jahren auf.

Sobald diese Drüsen aufwachen, haben die Bakterien ein Festmahl. Der Geruch folgt.

Es erscheint seltsam, dass wir uns so viel Mühe geben, sauber zu bleiben, nur damit unsere eigene Biologie sich wehrt. Sie waschen die Oberfläche ab. Die Quelle bleibt tiefer in den Follikeln.